....und eines Tages wachte ich auf, da sah ich die Hölle. Ich sah ihr ins Gesicht und sie lächelte mich an.

Cannabis / Haschisch / Gras

Das Haschisch rauchen hatte mich so befriedigt und Spaß gemacht, das ich es dann öfters tat. Keinen dicken Kopf mehr wie von Alkohohl. Ich konnte so richtig schön entspannen. Das erste Jahr konsumierte ich Cannabis nur am Wochenende zu besonderen Gelegenheiten, weshalb ich mir auch keine großen Gedanken darüber machte.
Nach einem Jahr wurde es dann immer häufiger. Manchmal unter der Woche, drei Tage hintereinander, dann drei Wochen Pause.....So ziemlich alle Konstellationen und Zeiträume die man sich vorstellen kann. Ab und zu mal kiffen das ist meins und auch nicht so ungesund wie Alkohol! Ich fand es cool und kontrollierbar.
Irgendwann lachte ich nicht mehr so viel. Ich war einfach nur noch breit. Um die gewünschte Entspannung zu erreichen, reichte ein Joint alleine schon lange nicht mehr aus. Wenn ich kiffte dann drei, vier oder mehr Joints am Abend.
Ich probierte Pfeifen , Bong, Erdbongs, Kawumm, Eimer und was es da sonst alles noch gab. Irgendwann steigerte sich die Häufigkeit und mein Verlangen. Mein Körper hatte sich an den Wirkstoff schon längst gewöhnt.
Mein Scheißegal Empfinden und Antriebslosigkeit wurde immer etwas Größer. Ich bekam kaum noch was geregelt und ich konnte meine Ketten nicht sprengen.
Fazit: Ich wurde manchmal launisch, sprunghaft, kreativ aber ich war nicht in der Lage etwas richtig durch zu ziehen. Grundsätzlich hatte ich auf nichts richtig Bock.  Meine Aktivitäten beschränkten sich auf das beschaffen der Droge! Ziele setzte ich mir keine. Mir war fast alles Egal!
In die Stadt zu gehen, unter Leute, war immer mit einem schlechten Gefühl verbunden. Ich hing ich daheim ab oder bei "Freunden".

 

 

 

 

 

 

 
           
 
   
 
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